Sandra Pulinas Auseinandersetzung mit der immer wieder tot gesagten Malerei beeindruckt ob ihrer experimentellen Intensität nachdrücklich. Vor dem Hintergrund einer durch die vermeintlich dokumentarischen wie die digitalen Medien zunehmend verunsicherten Wirklichkeitswahrnehmung, nimmt sich die Künstlerin die Freiheit, einen durch die facettenreichen Errungenschaften der Malerei gefilterten Blick auf die Wirklichkeit hinter den Dingen zu werfen - und dabei vor allem auch die kulturelle Relevanz dieses Sehens durch die Malerei zu reflektieren. Was ihr bar jeder theoretischen Aufdringlichkeit gelingt.

 

Dr. Annelie Pohlen, Bonn, 2014

 

 

 

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